Im Haushalt Strom sparen

Man mag zunächst vielleicht annehmen, dass es der Umwelt herzlich wenig bringt, wenn man in seinen eigenen vier Wänden eine ökonomische Stromversorgung umzusetzen versucht. „Wenn schon, dann müssten ja alle Haushalte an einem Strang ziehen“ , könnte man zumindest denken. Tatsächlich ist es wie mit fast allem: Wenn jeder so denkt, verändert sich nie etwas in Punkto Klimawandel und Umweltschutz. Eigeninitiative ist also durchaus das Stichwort, um der Umwelt einen Gefallen zu tun. Wie kann man aber Strom (und auch bares Geld) im Haushalt sparen, ohne aufwendige Messungen und kostspieligen Anschaffungen?

Es fängt schon im Kleinen an: Beispielsweise bei Kaffeevollautomaten. Hier sollte man darauf achten, dass sich die Geräte nicht im Standby-Modus befinden, sondern stets ausgeschaltet werden. Es gibt ja mittlerweile Kaffeevollautomaten, die sich selbstständig nach einer gewissen Zeit der Inaktivität abschalten.

Weiterhin sollte man bei der Beleuchtung auf eine Abschaltautomatik in beispielsweise Flur oder Treppenhaus Wert legen. Es versteht sich von selbst, dass Energiesparlampen, wie der Name bereits indiziert, viel Energie einsparen können. Weiße Wände tragen dazu bei, die Beleuchtungswirkung zu verstärken.

Die Energieverluste, die durch den Standby-Modus entstehen, könnten allesamt wegfallen, und gezielt von Steckerleisten mit Abschaltfunktion reguliert werden. Dazu zählen Geräte, wie TV, PC, Drucker, Laptop, Waschmaschine, Geschirrspüler, Kaffeevollautomaten, etc. Auch „kleine“ Stromfresser, wie Netzwerkkabel, elektronische Zahnbürsten sind hierbei nicht außer Acht zu lassen. 

Man sollte des Weiteren auch einmal das Preis-Leistungsverhältnis der Heizungspumpe des Haushaltes überprüfen. Die neuen „Hocheffizienz“-Pumpen sparen deutlich mehr Strom ein als alte Heizungspumpen. Weiterhin sollte man bei Waschen darauf achten, die Temperatur so gering wie notwendig zu schalten. Normal schmutzige Wäsche wird bei hochwertigem Waschmittel auch bei 40°C sauber. Beim Kauf der Waschmaschine sollte man darauf achten, inwiefern Energiesparprogramme zur Verfügung stehen. Ein Wärme reflektierendes Bügelbrett kann auch nach dem Waschvorgang viel Strom und auch Zeit einsparen.

Beim Kochen und Backen ist auf die richtige Größenauswahl der Herdplatte zu achten. Weiterhin ist ein Deckel zu benutzen – das verkürzt die Kochzeit enorm! Da das Wasser noch lange nach Abschalten des Herdes nachkocht, kann man die Nachwärme entsprechend nutzen. Wenn man diese und einige Tipps beachtet, tut man nicht nur der Umwelt, sondern auch dem Geldbeutel einen Gefallen.