Krankheiten durch Umwelteinflüsse
In den letzten Jahrzehnten hat sich der Alltag von uns Menschen deutlich verändert. Dieser Lebenswandel wurde vor allem durch die Fortschritte in der Technik und Wissenschaft beeinflusst. Durch moderne Forschung wurde uns eine viel höhere Grundlage an Lebensqualität geschaffen, wir besitzen mehr Freiheit, um uns neben unserem Lebensunterhalt auch mit Dingen beschäftigen zu können, die uns interessieren, uns ausfüllen, uns Freude bereiten.
Doch dieses neue Lebensgefühl bringt nicht nur Vorteile mit sich: Feinstaub, Stress, Motorenlärm, aggressive Reinigungsmittel – dies sind einige der Faktoren, die uns gesundheitlich gefährden und krank machen können. Nicht selten sind Allergien, Haut – oder andere Krankheiten oder seelische Beschwerden die Folge. Vor allem unsere Haut ist vielen Reizungen ausgesetzt, sei es die Sonne, ein parfümiertes Duschgel, Waschmittel oder ein hautreizender Farbstoff in unseren Textilien. An manchen Menschen gehen diese Einflüsse nicht spurlos vorüber, es entwickeln sich Hautreizungen oder Hautkrankheiten, wie z.B. Neurodermitis.
Wieder andere berichten über Schlafstörungen oder eine innere Unruhe. Auch unsere Nahrungsmittel sind mit aggressiven Stoffen belastet. Viele werden bei der Produktion mit einem Mittel gegen Schädlingsbefall gespritzt. Es empfiehlt sich daher, diese Lebensmittel vor dem Verzehr gründlich zu waschen. Doch diese gespritzten Mittel gelangen über Regengüsse auch in unser Grundwasser und mindern so die Wasserqualität. Es muss gründlich gereinigt werden, bevor es wieder durch unsere Leitungen fließen kann. Hinzu kommt natürlich auch die Belastung des Wassers durch den Anteil an chemischen Substanzen, die wir z.B. beim Waschen oder Hausputz in den Abwasserkanal einspeisen.
Neben Hautkrankheiten sind auch Kopfschmerzen eine sehr häufige Reaktion des Menschen auf seine sich ständig weiterbewegende Umwelt. In den schlimmsten Fällen kann es sogar durch regelmäßige Migräneattacken kommen, die den Betroffenen sehr in seinem Alltag einschränken. Eine weitere Reaktion des Körpers auf Stress kann auch vermehrter Haarausfall sein. Bekannt dafür ist der kreisrunde Haarausfall – also an einer Stelle – nicht zu verwechseln mit erblich bedingtem Haarausfall.
Wir raten Ihnen deswegen, frühzeitig einen Arzt aufzusuchen, wenn Sie erste Veränderungen an Ihrer Stimmung oder Ihrem Körper bemerken.