Wohnen auf dem Lande spart Energie

Die kleine Marita spielt liebend gerne mit Playmobil. Am liebsten sind ihr die Kühe, Schafe und sämtliche Figuren, die zu ihrem Playmobil – Bauernhof gehören. Mit diesen Figuren hat sie sich einen eigenen Bauernhof gebaut, mit einem tollen Bauernhaus und einem idyllischen Vorgartenzaun. „Der sieht fast so aus, wie der von meinem Freund Florian“, schwärmt die 8- Jährige.

Marita und ihre Familie leben auf dem Land. Dies war eine ganz bewusste Entscheidung, sagen Marita's Eltern. Erstens natürlich wegen der Kinder. Die Eltern selbst sind selbst auf dem Land aufgewachsen und blicken auf eine spannende und abwechslungsreiche Kindheit mit guter Förderung zurück. „Hier können unsere Kinder im Wald spielen, der direkt neben dem Haus ist, oder am Bach. Es ist schön, dass es hier so Vieles für sie zu entdecken gibt!“, schwärmt Marita's Mutter Erika.

Aber es gab noch einen anderen Grund für den Umzug auf's Land, nämlich das Thema Umwelt: „Wir heizen im Winter überwiegend mit Holz, denn wir haben einen Holzofen“, erklärt Peter, Marita's Vater. „Das schont die Umwelt, denn wir verbrauchen so gut wie kein Heizöl. Das Holz kaufe ich dem Bauern ab. Es ist viel günstiger, auf diese Art zu heizen. Und Holz wächst schließlich auch nach, wir tun der Umwelt nicht weh.“

Auf dem Dach des Hauses sind Sonnenkollektoren angebracht. Das Haus kann sich selbst mit eigenem Solarstrom versorgen. „Umweltfreundlicher ist diese alternative Energie auf jeden Fall.“, meint Erika B. „Die Kinder haben bereits eine Menge über das Thema Erneuerbare Energie gelernt. Es war auch schon die Schulklasse meines Sohnes bei uns zu Hause und wir haben seinen Mitschülern erklärt, wie diese Anlage funktioniert. Umweltschutz geht schließlich alle was an, je früher man etwas darüber hört, desto besser ist es!“, weiß sie.

Was Marita am besten am Wohnen auf dem Lande gefällt, wollen wir noch wissen. „Ganz einfach: Hier guckt einem nicht jeder ins Haus oder in den Hof rein!“, lacht sie. Wir verstehen nicht ganz und Fragen die Eltern. „Wir wohnten früher in einer dicht bebauten Siedlung. Da hielt man es im Garten nur mit einem Sichtschutzzaun aus“, erklärt der Vater.